Büffel für Biodiversität
Wasserbüffel im Bottwartal sind keine Show – sie sind Landschaftspfleger. Sie öffnen die Aue wieder, schaffen Tritt- und Suhlstellen und damit Raum für Arten, die verloren schienen.
Büffel für Biodiversität
Wasserbüffel im Bottwartal sind keine Show – sie sind Landschaftspfleger. Sie öffnen die Aue wieder, schaffen Tritt- und Suhlstellen und damit Raum für Arten, die verloren schienen.
Flächen im ökologischen Stillstand
Die Bottwaraue hatte durch Verbuschung, Entwässerung und Nutzungsdruck ihre natürliche Dynamik verloren. Monotone, strukturarme Flächen boten kaum noch Lebensraum für Feuchtgebietsbewohner – Stillwasserzonen, strukturreiches Offenland und Kleingewässer fehlten fast vollständig. Die Aue war ökologisch im Wartemodus und brauchte einen starken Impuls, um wieder lebendiger Lebensraum zu werden.
Flächen im ökologischen Stillstand
Die Bottwaraue hatte durch Verbuschung, Entwässerung und Nutzungsdruck ihre natürliche Dynamik verloren. Monotone, strukturarme Flächen boten kaum noch Lebensraum für Feuchtgebietsbewohner – Stillwasserzonen, strukturreiches Offenland und Kleingewässer fehlten fast vollständig. Die Aue war ökologisch im Wartemodus und brauchte einen starken Impuls, um wieder lebendiger Lebensraum zu werden.
Das haben wir im Bottwartal verändert:
12 Hektar Fläche geschützt
Wasserbüffelherde mit rund 15 Tieren angesiedelt
Lebensgrundlage für seltene Arten geschaffen
Seit 2019 tragen die Wasserbüffel in der Bottwaraue zur landschaftlichen Vielfalt und zum Klimaschutz bei. Landrat Dietmar Allgaier (3.v.r.) gratulierte den Büffelmanagern Uli Weigle (1.v.l.), Gerhard Fahr (2.v.l.) und Andreas Weigle (r.), dem Initiator Claus-Peter Hutter (3.v.l.) sowie den Wegbegleitern Bürgermeister Ralf immermann (2.v.r.) und dem Direktor des Naturkundemuseums Stuttgart Prof. Dr. Lars Krogmann (Mitte) zum erfolgreichen Projekt.
Beweidung als Lösungsweg
In einer Kooperation von NatureLife- International, dem Landkreis Ludwigsburg, lokalen Weidetierhaltern und wissenschaftlichen Partnern wurden Wasserbüffel für die extensive Beweidung im Bottwartal eingeführt. Mit festgelegten Besatzdichten, gezielten Wechselweiden und einem Monitoring-System wurden Strukturvielfalt und Feuchtflächen gezielt wiederhergestellt. So entstand ein lebendiges Mosaik aus strukturreichem Offenland sowie Wasser- und Sumpfzonen, welche bedrohten Arten neue Chancen bieten.
Seit 2019 tragen die Wasserbüffel in der Bottwaraue zur landschaftlichen Vielfalt und zum Klimaschutz bei. Landrat Dietmar Allgaier (3.v.r.) gratulierte den Büffelmanagern Uli Weigle (1.v.l.), Gerhard Fahr (2.v.l.) und Andreas Weigle (r.), dem Initiator Claus-Peter Hutter (3.v.l.) sowie den Wegbegleitern Bürgermeister Ralf immermann (2.v.r.) und dem Direktor des Naturkundemuseums Stuttgart Prof. Dr. Lars Krogmann (Mitte) zum erfolgreichen Projekt.
Beweidung als Lösungsweg
In einer Kooperation von NatureLife- International, dem Landkreis Ludwigsburg, lokalen Weidetierhaltern und wissenschaftlichen Partnern wurden Wasserbüffel für die extensive Beweidung im Bottwartal eingeführt. Mit festgelegten Besatzdichten, gezielten Wechselweiden und einem Monitoring-System wurden Strukturvielfalt und Feuchtflächen gezielt wiederhergestellt. So entstand ein lebendiges Mosaik aus strukturreichem Offenland sowie Wasser- und Sumpfzonen, welche bedrohten Arten neue Chancen bieten.
Was hier von allen Beteiligten und einem beachtlichen Netzwerk aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen geleistet wurde und geleistet wird, verdient große Anerkennung.”
Dietmar Allgaier |
Landrat Kreis Ludwigsburg